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Schon gewusst?

Duale Ausbildung – ist die am weitesten verbreitete Form der Berufsausbildung. Sie heißt dual, weil das Lernen an zwei Orten passiert, im Betrieb und in der Berufsschule (Oberstufenzentrum). Der Betrieb ist dabei für die Fachpraxis und die Berufsschule für die Fachtheorie zuständig. Abhängig vom erlernten Beruf dauert eine duale Ausbildung zwei bis dreieinhalb Jahre. Sie endet mit der Abschlussprüfung.


Schulische Ausbildung - findet, wie der Name schon sagt, an staatlich anerkannten (Berufs-) Fachschulen statt. Man erlernt alle Inhalte des jeweiligen Berufs an dieser Schule. Es werden aber auch Praktika in der Ausbildungszeit durchgeführt. Im Pflege-, Gesundheits- und Medienbereich ist diese Form der Ausbildung besonders verbreitet. Die schulische Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung.


Kooperatives Modell - ist ein besonderer vollzeitschulischer Bildungsgang. Er teilt sich in den Berufsschulunterricht an einem Oberstufenzentrum und in die praktische Ausbildung bei einem Bildungsträger. Zusätzlich werden Praktika in Betrieben durchgeführt. Die Teilnehmer haben den Status eines Berufsfachschülers. Sie haben keinen Lehrvertrag im herkömmlichen Sinne, beenden aber ihre Ausbildung mit einer Abschlussprüfung vor der jeweilig zuständigen Kammer (IHK, HWK) und erwerben somit einen absolut gleichwertigen Abschluss.


Verbundausbildung – ist eine besondere Form der dualen Ausbildung. Man versteht unter Verbundausbildung (auch Ausbildungspartnerschaft) die Zusammenarbeit einzelner Betriebe in der Ausbildung. Die Betriebe des Verbunds ergänzen sich bei der praktischen Berufsausbildung gegenseitig, wenn der Ausbildungsbetrieb bestimmte Ausbildungsinhalte aufgrund seiner Geschäftsprozesse nicht vermitteln kann.

Gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landelogosuntenlinkss Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: " Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" - GRW-Infrastruktur.